[08.01.2015] Die europäische extreme Rechte nach der EU-Wahl.

Referent: Andreas Speit
Raum: Von-Melle-Park 5 (WiWi-Bunker) Hörsaal A
Donnerstag, 08. Januar 2014, 18:30 Uhr

Bei der Europawahl 2014 gelang es verschiedensten Parteien des rechten Rands aus zahlreicher europäischer Ländern in das Europaparlament. Seit Jahren eint diese Parteien und Bewegungen zwischen Rechtspopulismus und Neonazismus das Nein zur Europäischen Union. Ein Nein zur EU bedeutete aber kein Nein zur Europawahl. In Brüssel wollen sie sich gegen das »Völkergefängnis«, das »Bürokraten, Wirtschaftslobbyisten und Einwanderungsideologen errichtet« hätten, einsetzen. Dabei greifen Sie bestehende Sorgen wegen des Euro sowie der europäischen Finanzpolitik auf. Ebenso versuchen sie sich verfestigende Ängste und rassistische Ressentiments gegenüber Migrant_innen und einer islamischen Kultur in Europa zu nutzen. Von den gesellschaftlichen Rändern bewegen sich auch subkulturelle Netzwerke zur Mitte der Politik. Wie viel Gefahr droht Europa von rechts?